Der Ausgangspunkt der verlängerten Werkbank ist das Modul Produktion.

Die Funktion der verlängerten Werkbank kommt auf der Ebene der Arbeitsgänge zum Tragen. Ein Arbeitsgang kann über eine Dienstleistungsnummer gekennzeichnet werden.

Die Dienstleistungsnummer beim Arbeitsgang gibt an, dass es sich hier um eine Fremdleistung, also um einen Arbeitsgang, der außer Haus durchgeführt wird, handelt. Die Dienstleistungsnummer muss im Artikelstamm als "Pseudoartikel" geführt werden.

Der Artikel muss zusätzlich als DEP-Artikel (Diskrete Einzelplanung) gekennzeichnet sein. Die Disposition stellt die Schnittstelle zwischen Produktion und Einkauf dar. Das Modul Disposition erstellt über die Dienstleistungsnummer Bestellvorschläge für den Einkauf.

Im Kopfdatenbereich des Fertigungsauftrages und in der Arbeitsgangdatei zu dem Fertigungsauftrag wird der Status der Fremdleistung geführt. Sobald die Disposition einen Bestellvorschlag erzeugt hat, wird das Statusdatenfeld fortgeschrieben. Wird der Vorschlag als Bestellung übernommen, ein Wareneingang verbucht oder die Rechnung über die Fremdleistung eingegeben, so wird das Statuskennzeichen innerhalb der Produktion von den jeweiligen Programmen des Moduls Einkauf fortgeschrieben.

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