Rechnungen verbuchen

Mit diesem Programm werden Rechnungen verbucht und gedruckt. Vor dem Verbuchen werden die Rechnungen geprüft. Nur fehlerfreie Rechnungen werden verbucht. Es werden folgende Informationen der Rechnungen geprüft:

  • Aus dem Rechnungskopf

    Personenkonten gegen Personenkontenstamm Auftragsnummer gegen Auftragskopf BIA Zahlungsbedingung

  • Aus den Rechnungspositionen

    Erlöskonten gegen Sachkontenstamm Steuerschlüssel gegen Programm US15100 'Steuerschlüssel verwalten' Umsatzsteuerkonten aus Programm US15100 'Steuerschlüssel verwalten' gegen Sachkontenstamm

Zu fehlerhaften Rechnungen werden auf einem Prüfprotokoll Nachrichten ausgegeben.


Felder

Auswahlen für die zu verbuchenden Rechnungen angeben

Feldbezeichnung Erklärung
Buchungskreis
Der Buchungskreis dient der Untergliederung des Buchungsstoffes und bildet zusammen mit der Belegnummer die buchhalterische Buchungsnummer.
Die gültigen Buchungskreise sind in der Tabelle FRDBKR hinterlegt und können bei Eingabefeldern über den List-Button angezeigt werden.
Auftrag
Bildet zusammen mit der Firma, dem Auftragskennzeichen und dem Auftragsjahr die eindeutige Kennung für einen Auftrag.
Rechnungsnummer
Die Belegnummer ist die interne, fortlaufende Nummer der Buchhaltung. Sie bildet zusammen mit dem Buchungskreis die Buchungsnummer. Wird eine Buchungsnummer erneut vergeben, erscheint eine Warnung.
Die Belegnummer wird in den Dialogbuchungsprogrammen und im Programm zum Stornieren von Belegen maschinell vergeben, wenn in der Tabelle FRDBKR "Buchungskreis" unter Parameter 15 (Maschinelle Belegnummer "J" oder "N") ein "J" eingetragen ist. Für die maschinelle Vergabe muss in der Nummerndatei unter der entsprechenden Firma, dem Anwendungsgebiet und dem Restschlüssel BLNRxx, mit xx = Buchungskreis, ein Satz angelegt sein (Programm US60200. Bei Übernahmen aus der Fakturierung ist die Belegnummer identisch mit der Rechnungsnummer.
Rechnungsdatum
Kennzeichnet das Erstellungsdatum der Eingangs- oder Ausgangsrechnung.

Ist in der Zahlungskondition kein "B" im Kennzeichen "Buchungs/Rechnungsdatum" eingetragen, ist dieses Datum Basis für die Ermittlung der Skonto- und Fälligkeitsfristen.

Das Datum muss in der Kalenderdatei hinterlegt sein.

Testlauf
Dieses Kennzeichen steuert die Ausführungsart der Verbuchung von BIA-Rechnungen
Gültige Werte:  
N

Echtlauf

Die Rechnungen werden geprüft, verbucht und auf Papier gedruckt bzw. bei entsprechend am Geschäftspartner eingestellter elektronischer Rechnungslegung
in die Schnittstellendateien für die elektronische Rechnungslegung exportiert.

J

Testlauf

Es finden nur Prüfungen statt, aber kein Verbuchen. Ein Testdruck der Rechnungen in Papierform wird ausgegeben. 
Es werden jedoch keine elektronischen Rechnungen exportiert, da dies nur einmalig beim Originaldruck erfolgen darf.

X

Erneute Übergabe elektronische Rechnungen (Fehler)

Sollten im o.a. Echtlauf beim Export der BIA-Rechnungen in die Schnittstellendateien Fehler auftreten (bspw. weil Mappings für Einheiten in den Umsetztabellen fehlen), so ist jedoch die Verbuchung dennoch bereits durchgeführt.

Um eine BIA-Rechnung nach Korrektur der per Mailboxeinträge gemeldeten Fehler erneut für die Übergabe in die elektronischen Rechnungen anzustoßen, wurde diese Ausführungsart bereitgestellt.
Es wird dabei ausschließlich der Druck der BIA-Rechnungen mit entsprechender Kennzeichnung für den reinen Export in die Schnittstellendateien aufgerufen. (kein Testlauf, keine Verbuchung, kein Papierdruck)

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